Blog#1 Die Geburt

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Wir schreiben das Jahr 2015, nach meiner vierjährigen Lehre als Polymechaniker habe ich mich dazu entschieden mit einem innovativen Konzept die Berufsbildung in der Schweiz den aktuellen Bedürfnissen und zukünftigen Herausforderungen anzupassen.

Ich habe in meiner Lehrezeit, aber auch in der Schule, viele Erfahrungen gesammelt im Bezug auf «Verbesserungspotenzial». Aber aktiv selber in dieser Branche etwas zu verändern, davon habe ich definitiv nicht geträumt. Ganz allgemein betrachtet hatte ich zwar einige Ideen im Kopf was ich einmal machen könnte, aber ganz konkret eigentlich kein Plan was ich mit meinem Leben anfangen sollte. Wäre da nicht dieses Lehrabschlussessen gewesen, hätte mein Leben wohl gefühlte 1’000 Wege gehen können.

Nach einer kurzen Diskussion über Topp und Flopp unsere Lehrzeit, und was man alles noch cooles hätte machen können, erwähnte ein Kollege, dass er anschliessend in der Lehrwerkstatt eine Stellvertretung übernehmen wird und dass die Berufsbildung doch irgendwie noch eine coole Branche ist. Stimmt eigentlich dachte ich, das Potential in der Branche wäre gross, das haben wir ja selber als Lernende erlebt, und so hat mich dieser Berufsbildungsvirus gepackt.

Doch einfach irgendwo einen Job zu machen ohne eigene Freiräume, das kam für mich nicht in Frage. Und so war schnell klar, dass ich etwas «neues» auf die Beine stellen will.

Ausgestattet mit etwas Naivität, dem Traum vom grossen Ding und ohne genau zu wissen was mich erwartet, habe ich angefangen erste Ideen aufs Papier zu bringen. Unabhängig von bestehenden Strukturen fragte ich mich ob es denn in Zukunft noch eine Berufsschule oder ein Lehrbetrieb brauchen wird und warum eine Berufliche Grundbildung überhaupt existieren muss, bzw. was der Nutzen heute ist und in Zukunft sein könnte.

Entstanden ist die Vision von «Après school», einem unabhängigem Player, der über die Innovationskraft eines US-Tech-Giganten verfügt, den Kundenkontakt wie eine Schweizer Dorf-Käserei pflegt, Lernenden nie dagewesene Entwicklungsmöglichkeiten bietet und der Schweizer Wirtschaft in Zukunft das liefern soll was sie dringend braucht; top Motivierte junge Talente, mit einem Wissensdurst und klaren Zielen.

Herzlich willkommen in meinem Blog! Mein Name ist Patric Walthert, ich bin 24 Jahre alt, Gründer der Après school GmbH und möchte Dir in meinen nächsten Blog-Posts mehr über meine Ideen und Visionen für die Berufsbildung erzählen, vor allem warum wir dringend damit anfangen sollten unser System zu ändern.

By | 2019-10-28T09:27:34+00:00 September 4th, 2019|Blogs, Startup story|0 Comments